So, ich hoffe ja mal, dass dies mein letztes hartes Wochenende in diesem Jahr war. Denn am letzten Freitag machten wir uns auf zum Club Med nach Serre Chevalier in den französischen Alpen, wo die Angestellten des Büros in Lyon ihre alljährliche Weihnachtsfeier bestritten.
Wie gesagt, am Freitagnachmittag fuhren wir los und kamen gegen 18h30 an. Danach wacker aufs Zimmer und zum Abendessen. Der Abend selbst war dann recht ruhig, meine Freunde und ich besetzten dann den Bridgeraum, wo wir dann vor dem Schlafengehen noch eine kleine Pokerrunde einläuteten. Am nächsten Morgen filmte ich Tom, Doreen und ihre beiden Kinder Matteo und Malou beim Schlittenfahren. Im Endeffekt hatte Tom am meisten dabei seinen Spass, denn erstens ist Malou erst drei Monate alt und schlief brav im Kinderwagen, während Matteo (2 Jahre) nach wenigen Rutschpartien anfing zu plärren und in den Hotelpool wollte. Da aber so schönes Wetter war, teilten wir uns dann auf. Tom ging mit Matteo schwimmen, während Doreen, Malou und ich einen Spaziergang ins Dorf machten. Wir waren nur rund eine Stunde unterwegs, aber das war lang genug, um mir einen kleinen Sonnenbrand im Gesicht zu holen.
Den Nachmittag verbrachte ich dann mit einigen Freunden im Pool-und Saunabereich. Es war herrlich, denn erstens waren kaum Leute dort und zweitens liebe ich diese Atmosphäre.
Der Samstagabend lief dann unter dem Motto „Gala“. Wir Männer hatten schön unsere Kostüme an, während die Frauen ihr kleines Schwarzes rausholten. Das Buffet war grosse klasse, was uns dazu veranlasste, wie die Schweine in uns hineinzufuttern. Aber letztlich war es ganz hilfreich, denn der Rest des Abends wurde dem Alkohol gewidmet, und so war es nur gut, ein gewisses Fundament im Magen zu haben. Ich muss nämlich zugeben, dass wir uns ganz schön die Kante gegeben haben. Irgendwie hatte ich keine Lust auf Bier und fing gleich nach dem Essen mit Wodka-Orange an und hörte damit erst um vier Uhr morgens bei der Schliessung des Nightclubs damit auf.
Schon beim Einschlafen dachte ich mir, dass ich am nächsten Morgen einen dicken Schädel haben müsste, aber dem war nicht so. Erst meinte ich, dass ich wohl nun ganz Alkoholiker sein müsste, aber als ich meine feiertüchtigen Kollegen nach ihrem Befinden fragte, waren diese ebenso erstaunt, kaum Folgeschäden davon getragen zu haben. Letztlich muss der Mix aus Bergluft und reichhaltigem Essen uns alkoholresistent gemacht haben. Gott, war ich erleichtert.
Wie so glaube ich schon zuletzt erwähnt, werde ich Weihnachten und Neujahr in Lyon verbringen und gleichzeitig Hundebabysitter sein. Wie schon im August werde ich „Nelson“, Sabines Hund, über die Feiertage bei mir haben. Ich freue mich schon tierisch darauf, zumal Nelson wirklich ein ganz Lieber ist.
Vielleicht werde ich Silvester mit ein paar Freunden in die Disco gehen, aber das werden wir dann noch sehen.
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