Nun bin ich schon seit einigen Tagen wieder in Iserlohn, und es hat sich einiges ereignet. Die Hinfahrt aus der Schweiz am letzten Dienstag zog sich arg in die Länge. Denn schon ab Bern gaben sich die Baustellen und die Staus die Klinke in die Hand, so dass ich erst gegen 18 Uhr bei meiner Mutter vor der Wohnung stand.

Während der Mittwoch noch relativ ereignislos war, traf ich mich mit Mario und seiner Familie auf der Landesgartenschau in Hemer. Wir liefen fast rund vier Stunden lang über das riesige Gelände, kletterten auf den Jübergturm, wanderten durch das Felsenmeer und aßen lecker Currywurst mit Pommes Schranke.

Am selben Abend war ich auch noch bei Mario, wo dann auch noch Andy und Björn dazustießen. Es war schon einige Jahre her, dass wir alle vier mal wieder gemeinsam an einem Tisch saßen.

Am Freitag war ich dann mit Markus und seiner Frau beim Eishockey in Iserlohn. Ein sehr schöner Abend, der nach dem Spiel in der Gaststätte der Eishalle noch sehr alkoholintensiv wurde. Ich traf auf Hinz und Kunz und hatte irgendwie immer einen Becher mit Bier in der Hand. Gegen Mitternacht torkelte ich dann in meine Koje und schlief fast mit 11 Uhr morgens.

Überhaupt kann ich derzeit unwahrscheinlich viel schlafen. Klar wurde ich an den ersten Tagen noch immer um halb sieben wach, aber ich war eigentlich sofort wieder in der Lage gewesen, gleich wieder einzuschlafen.

Am gestrigen Samstag war ich am Nachmittag erst noch einmal bei Markus Bundesliga gucken. Markus hatte auch noch einen Kater und schlief auf der Couch immer wieder ein. Am Abend traf ich mich dann mit Jan Scholly und Björn Loose, zwei ehemaligen Schulkollegen von der Reaschule. Björn kenne ich sogar noch länger, zumal wir sogar schon zusammen in den Kindergarten gegangen waren. Es war ein herrliches Zusammentreffen, dass aus nostalgischen Gründen im Restaurant El Greco am Karnacksweg startete.

Wir hatten uns soviel zu erzählen, dass wir gar nicht merkten, dass der Service eigentlich unter aller Sau war. Danach tingelten wir noch durch drei oder vier Kneipen in Iserlohn. Darunter auch der Lindenhof, in dem wirklich die Zeit still zu stehen scheint. Irgendwie hat sich in dem Laden nichts verändert, seitdem wir vor rund 10 Jahren das letzte Mal dort einen Fusß hinein gesetzt hatten. Gegen 2h30 kam ich dann auch nach Hause, schlief bis Mittag und holte dann mit meiner Mutter den Wagen aus der Stadt ab.

Wie in guten alten Zeiten…